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Warum ein ERP-System Ihre Anforderungen an die nutzungsabhängige Abrechnung nicht erfüllen kann

Why ERP software can't solve your usage based billing needs blog graphic of confused girl at computer

Für Unternehmen beginnt gerade ein goldenes Zeitalter der Innovation. Doch während künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Virtual Reality (VR), Metaversum und andere innovative Technologien viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, gibt es noch eine weitere spannende Entwicklung: den Trend zu kundenzentrierten digitalen Geschäftsmodellen.

Die Verbraucher von heute erwarten, die Möglichkeit zu haben, zwischen verschiedenen Zahlungsmodellen und personalisierten Angeboten zu wählen, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und verändern können müssen. Sie sind eher bereit, sich auf langfristige Verträge einzulassen, solange diese flexibel und verbraucherorientiert sind, denn sie wollen stets die Wahl haben.

Doch nicht alle Unternehmen können innovative digitale Geschäftsmodelle umsetzen und ihren Kunden Wahlmöglichkeiten bieten. Nehmen wir zum Beispiel die nutzungsabhängige Abrechnung, bei der die Kunden entsprechend der Nutzung eines Produkts oder Services zahlen. Doch genau solche Modelle haben in den letzten Jahren in verschiedenen Branchen, z.B. Software und Mobilität, enorm an Bedeutung gewonnen.

Solche Geschäftsmodelle haben zwei große Vorteile: Die Abrechnung ist leicht nachvollziehbar und kundenorientiert. Allerdings gibt es auch eine Schwierigkeit, denn Unternehmen, die herkömmliche ERP-Software im Einsatz haben, werden schnell feststellen, dass ein solches System für ihre nutzungsabhängigen Abrechnungsanforderungen wenig geeignet ist.

Zum Glück gibt es eine einfache und smarte Lösung dafür: spezialisierte Monetarisierungs- und Abrechnungssoftware. Im Folgenden möchten wir Ihnen aufzeigen, warum ERP-Systeme allein die nutzungsbasierte Abrechnung nicht unterstützen können und warum Unternehmen ihr ERP-System mit einer speziellen Software erweitern sollten, die genau für diesen Zweck entwickelt wurde.

Drei nutzungsbasierte Abrechnungsprozesse, die mit einem ERP-System allein nicht möglich sind

ERP- und herkömmliche Abrechnungssysteme sind für ihre Zwecke hervorragend geeignet. Daher ist es nicht überraschend, dass der weltweite ERP-Markt im Jahr 2021 auf 50,84 Mrd. US-Dollar geschätzt wurde. Allerdings sind solche Systeme nur bedingt für innovative digitale Geschäftsmodelle und deren komplexe Abrechnungsanforderungen geeignet. Vielleicht kann man es sich so vorstellen: Kompasse haben vor Jahrhunderten bei der Entdeckung unbekannter Kontinente eine bedeutende Rolle gespielt. Allerdings würde man heutzutage nicht den Kompass als Mittel der Wahl sehen, um zur Hauptverkehrszeit durch ein belebtes Stadtzentrum zu navigieren. 

So werden auch Unternehmen, die versuchen, ihr ERP-System für nutzungsbasierte Abrechnungsanforderungen einzusetzen, schnell mit drei großen Hürden konfrontiert.

1.   Verwendung von Nutzungsdaten für intelligente Abrechnung und Bezahlung

Unternehmen, die nutzungsbasierte Geschäftsmodelle einführen möchten, benötigen durchgehend Zugriff auf eine Fülle von Daten, damit das Geschäftsmodell funktionieren kann: Welche Funktionen werden wie oft genutzt, welche nicht? Wie entwickeln sich Verträge, wie die Nutzung? Welche Preise sind Kunden bereit zu bezahlen? Welche Kunden wandern ab und warum? Welche Nutzungsdaten werden für die Abrechnung verwendet und vieles, vieles mehr.

Einfach ausgedrückt: Nutzungsbasierte Geschäftsmodelle erfordern Nutzungsdaten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Statistiken und Metriken über die Kontoaktivitäten von Nutzern. Dies reicht von der Anzahl an Software-Logins bis hin zur Tonermenge, die ein gemieteter Drucker pro Tag verbraucht.

Und es gibt noch umfangreichere Datenbeispiele wie z.B. Fertigungsunternehmen mit Tausenden von IoT-Geräten, die täglich Millionen von Datenpunkten erzeugen. Diese Daten werden an IoT-Plattformen weitergeleitet, die die Daten wiederum an Monetarisierungssoftware übermitteln, die die gelieferten Daten in abrechenbare Einheiten umwandelt und zu individuellen Rechnungen verarbeitet.

IoT-Daten sind ein unglaublicher Wachstumsmarkt im verarbeitenden Gewerbe, sowohl für Hersteller von IoT-Geräten als auch für Unternehmen, die diese Geräte zur Herstellung von Produkten wie Autos, Computer, medizinischen Geräte usw. verwenden. 

Unternehmen, die mit einem verbrauchsabhängigen Abrechnungsmodell arbeiten, müssen Millionen potenzieller Datenpunkte sammeln, zusammenfassen und damit arbeiten.

Das führt dazu, dass in der Welt der nutzungsabhängigen Abrechnung häufig keine zwei Rechnungen identisch sind – selbst, wenn sie für ein und denselben Kunden erstellt worden sind. Nehmen wir an, dass ein E-Charging-Unternehmen seinen Kunden in Rechnung stellt, wie oft sie ihr Fahrzeug aufladen. In einer Woche fährt ein Kunde vielleicht 20 Kilometer und muss gar nicht laden. In der nächsten Woche hingegen fährt er mit seinem Auto quer durchs Land und muss unterwegs mehrfach an die Ladesäule.

Unternehmen, die mit einem flexiblen, verbrauchsabhängigen Modell arbeiten möchten, benötigen ein Abrechnungssystem, das hierbei mithalten und eine Reihe komplexer Prozesse und Szenarien verarbeiten kann. Wenn der Kunde im obigen Beispiel nach jedem Ladevorgang abgerechnet wird, muss das Abrechnungssystem jedes Mal unterschiedliche Rechnungen auf der Grundlage völlig unterschiedlicher Nutzungsdaten erstellen. Diese Vorgänge müssen dabei mit dem Hauptbuchsystem des Unternehmens verbunden sein, um ein Finanzreporting zu ermöglichen. 

Wird im Vergleich dazu ein Kunde beispielsweise monatlich abgerechnet, muss der E-Charging-Anbieter alle Abrechnungsdaten eines Monats in einer einzigen Rechnung zusammenfassen. Und das ist noch lange nicht alles. Vielleicht nutzt der Kunde den Service einen Monat lang jede Woche, so dass er Anspruch auf einen Treuerabatt von 10 % hat. Oder vielleicht muss der Anbieter eine Sperrgebühr erheben, weil der Kunde eine Ladestation zu lange belegt hat oder die Strompreise zwischen Tag und Nacht variieren. Oder was passiert, wenn der Kunde den Ladedienst in einem anderen Land nutzt, in dem andere Währungen, Steuersätze und Compliance-Anforderungen an die elektronische Rechnungsstellung gelten?

Es wird deutlich, dass digitale Geschäftsmodelle sehr schnell sehr komplex werden können. ERP- und herkömmliche Abrechnungssysteme sind in den meisten Fällen zu unflexibel, um dieses Maß an Komplexität zu bewältigen und abzubilden. Werden dazu noch verschiedene globale Märkte bedient, ergeben sich daraus eine Reihe weiterer Herausforderungen für Bereiche wie Rechnungsstellung, Buchhaltung, Zahlung und Compliance.

Und das ist noch nicht alles. Unternehmen müssen nicht nur ständig neue Rechnungen erstellen, sondern dabei auch die sich ständig verändernden Kundenbeziehungen berücksichtigen. Das macht die Sache noch komplizierter.

2.   Schnelle Anpassung an sich ständig verändernde Kundenbeziehungen

Kunden Flexibilität zu bieten, steigert den Umsatz, bringt aber auch ein neues Maß an Komplexität mit sich. ERP-Systeme sind auf Standardisierung und Effizienz ausgelegt. Sie sind hervorragend für das geeignet, was sie tun: die Abwicklung sich wiederholender Prozesse und die Aufrechterhaltung rechtskonformer Systeme. Wenn sich die Kundenbeziehungen jedoch schnell ändern, ist es wichtig, ein System im Einsatz zu haben, das diesen Richtungswechsel sofort auffangen kann.

So muss es möglich sein, dass sich Kunden beispielsweise jederzeit weitere Add-ons dazubuchen, die Nutzeranzahl ihrer Software-Pläne erhöhen/ reduzieren oder von einem monatlichen zu einem jährlichen Abrechnungsplan wechseln. Das Ermöglichen von Self-Service und der damit verbundenen Freiheit für die Verbraucher ist etwas, wofür ERP-Systeme nicht gerüstet sind. Und dafür sind sie auch nicht gedacht. Selbst wenn es der IT-Abteilung gelingt, das ERP-System auf Biegen und Brechen so anzupassen, dass es die neuen Anforderungen erfüllt, ist das ein sehr zeitaufwändiger, stressiger Prozess, der sich effektiv nicht lohnt. Im Prinzip wäre es die Softwareversion einer Rube-Goldberg-Maschine: ein Flickwerk, das eine einfache Aufgabe auf indirekte und übermäßig komplizierte Weise erfüllt.

Unternehmen sollten sich nicht mit ihren bereits vorhandenen Systemen abmühen müssen, um ihren Kunden flexible Abrechnungsmöglichkeiten bieten zu können. Stattdessen ist es viel komfortabler, schneller und kostengünstiger für Unternehmen, ihr ERP-System um eine speziell für digitale Geschäftsmodelle entwickelte Monetarisierungssoftware zu erweitern, die die Komplexität auf ein Minimum reduziert. Natürlich bedeutet dies, verschiedene Softwaresysteme miteinander zu verbinden.

3.   Zusammenführung verschiedener Systeme für eine holistische Kundensicht

Für Unternehmen ist es fast unmöglich, ihre Kunden ganzheitlich zu betrachten, wenn sie mit isolierten IoT-Plattformen, ERP-Lösungen und Abrechnungssystemen zu kämpfen haben. Um Kunden erfolgreich bedienen zu können, ist eine holistische Sicht auf den Kunden allerdings ein Muss.  

ERP-Systeme wurden entwickelt, um Produkte zu verwalten. Doch in der nutzungsbasierten Welt von heute müssen Unternehmen stattdessen in der Lage sein, ihre Kundenbeziehungen zu managen. Es ist als Unternehmen jedoch unmöglich, erfolgreich kundenorientiert zu agieren, wenn man seine Kunden nicht genau kennt.

Nitrobox macht die nutzungsbasierte Abrechnung möglich

Flexibilität und Agilität gehören zu den wichtigsten Wettbewerbsvorteilen eines Unternehmens. Da herkömmliche ERP-Systeme in den meisten Fällen keine kundenzentrierten Abrechnungsmodelle unterstützen können, beschlossen die Gründer von Nitrobox, eine intelligente Lösung zu entwickeln, die genau dies kann und gleichzeitig schnell und einfach in die bestehende IT-Infrastruktur eines Unternehmens integriert werden kann.

Nitrobox ist eine innovative, flexible, hochmoderne Order-to-Cash-Plattform, die eine Reihe komplexer Geschäftsmodelle unterstützt: nutzungsbasierte, wiederkehrende, transaktionale und hybride Modelle, um nur einige zu nennen. Sie lässt sich via API problemlos in die bestehende IT-Systemlandschaft von Unternehmen integrieren und ermöglicht so eine schnelle Time-to-Market. Und so funktioniert es.

1.   Wie Sie Nitrobox für eine intelligente Abrechnung und Zahlungsabwicklung von Nutzungsdaten verwenden können

Im Gegensatz zu ERP-Systemen ist Nitrobox darauf ausgelegt, Nutzungsdaten in abrechenbare Daten umzuwandeln, um daraus Rechnungen zu erstellen. IoT-Geräte sammeln Nutzungsdaten, die sie an ihre jeweilige IoT-Plattformen senden, die wiederum die Daten an die angebundene Abrechnungs- und Monetarisierungssoftware (Nitrobox) übermitteln. Die Nitrobox Monetization Plattform wandelt diese Daten in abrechenbare Einheiten um und erstellt korrekte Rechnungen, die dann an die Kunden versandt werden können.

Insbesondere wenn skalierende Unternehmen weltweit tätig sind und eine Reihe unterschiedlicher Rechnungsstellungsanforderungen erfüllen müssen, ist Nitrobox die perfekte Software-Lösung. Denn Nitrobox deckt über 80 globale Märkte ab und bietet einfach einzurichtende Konfigurationen für Rechnungsstellung, Steuern und Compliance. Die Plattform kann jederzeit im Handumdrehen an sich ändernde gesetzliche und steuerliche Anforderungen angepasst werden und gewährleistet so bei minimalem Aufwand automatisch die laufende Einhaltung von Vorschriften.

 

2. Wie Sie Nitrobox an sich dynamisch verändernde Kundenbeziehungen anpassen

 

Flexibilität ist das zentrale Element der Nitrobox Platform. Wenn ein Kunde sich beispielsweise registriert, kündigt oder seinen Plan aktualisiert, werden diese Änderungen sofort im Nitrobox System umgesetzt.  

 

Unternehmen können ihren Kunden mit ihren innovativen Geschäftsmodellen damit die größtmögliche Freiheit und Wahlmöglichkeit bieten und können diese Flexibilität mit der Nitrobox Platform als angeschlossene Abrechnungs- und Monetarisierungssoftware in Echtzeit abbilden.

3. Wie Nitrobox die Eigenschaften mehrere Systeme in sich vereint

 

Nitrobox bildet die besten Eigenschaften von CRM-Software (Customer Relationship Management), ERP-Lösung (Enterprise Resource Planning) und Tools für Rechnungsstellung, Buchhaltung und Zahlungsmanagement in einer zentralen Plattform ab.

 

Die Integration der Nitrobox Platform in die bestehende IT-Architektur eines Unternehmens via API ist ein schneller und einfacher Prozess. So fügt sie sich nahtlos in bestehende Technologie-Stacks ein und vereint alle Daten in einer Single-Source-of-Truth.

Über das Nitrobox Webportal, ein komfortables, userfreundliches Online-Dashboard, können Unternehmen ihre Kunden, Pläne, Verträge, Rechnungen und Zahlungen in Echtzeit an einer zentralen Stelle managen. Darüber hinaus bietet Nitrobox eine zentrale Sicht auf die Kunden, so dass die Verwaltung der Kundenbeziehungen für Unternehmen auf diese Weise sehr einfach möglich ist. Im Kundenbereich können alle Kundendatensätze von Rechnungsinformationen, Verträgen, über Abonnementdaten, Transaktionen, Rechnungen bis hin zu Zahlungen übersichtlich verwaltet werden.

Doch Nitrobox kann weit mehr als nur Daten umwandeln und Rechnungen erstellen. Die Nitrobox Monetization Platform bietet auch Zahlungsmanagement-Funktionen, mit denen Unternehmen mühelos digitale Zahlungen in verschiedensten Währungen und in großem Umfang konfigurieren und verarbeiten können. Dank der Buchhaltungs- und Steuerfunktionen können Unternehmen wiederkehrende, transaktionale, nutzungsabhängige oder andere digitale Umsätze vom Datensatz bis zum fertigen Finanzreporting verarbeiten. Zudem können jederzeit zuverlässige Nebenbuchhaltungsberichte erstellt und benutzerdefinierte Reports im individuell konfigurierbaren Nitrobox Dashboard generiert werden.

Kurz gesagt: Die Nitrobox Platform ist eine smarte Abrechnungs- und Monetarisierungs-Lösung, die für digitale Geschäftsmodelle fertige Nebenbücher erzeugt, die dann via API in die Hauptbuchhaltung von Unternehmen übertragen werden können.   

Jetzt ist die richtige Zeit, dass passende System für Ihre Abrechnungsanforderungen einzusetzen

Wenn Ihr Unternehmen Probleme hat, sein ERP-System für die nutzungsbasierte Abrechnung zu nutzen, ist das nicht weiter verwunderlich, denn diese Systeme wurden nicht für dieses Maß an Komplexität und Flexibilität entwickelt. Doch glücklicherweise ist dies bei Nitrobox genau der Fall.

Die Nitrobox Platform ist eine flexible internationale Abrechnungs- und Monetarisierungssoftware, die eine Vielzahl von digitalen Geschäftsmodellen – einschließlich nutzungsbasierter, abonnementbasierter, transaktionaler oder hybrider Modelle – für globale Märkte problemlos handhabt. Wenn Sie ein internationales skalierendes Geschäftsmodell an den Markt bringen möchten, kann Nitrobox Sie dabei unterstützen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Nitrobox ein wichtiger Bestandteil Ihres Abrechnungssystems werden kann, vereinbaren Sie eine persönliche Demo mit einem unserer Monetarisierungsexperten oder holen Sie sich die kostenlose 30-tägige Nitrobox Testversion und probieren Sie aus, wie einfach es ist, die Abrechnung komplexer Geschäftsmodelle mit Nitrobox zu automatisieren. Sie möchten mehr über die neuesten Produktentwicklungen erfahren? Dann geht’s hier zum Nitrobox-Produktupdate Herbst 2022.